Mit Selbstverständlichkeit!

Bist du schon mal irgendwo lang gelaufen und abrupt stehen geblieben weil du nicht mehr wusstest wo du eigentlich gerade hin wolltest? Wahrscheinlich hat dich etwas abgelenkt. Vogelgezwitscher, eine schöne Aussicht, Gedankengänge, es kann alles mögliche sein warum du vergessen hast wo du eigentlich lang gehen wolltest. Tatsache ist aber, dass du einen innerlichen Impuls verspürt hast kurz innezuhalten und dich wieder zu sammeln.

Wo wollte ich nochmal hin? Ach ja, genau...



Wir laufen oft mit einer völligen Selbstverständlichkeit durch's Leben weil wir genau wissen was abgeht bis... naja... bis wir nochmal inne halten müssen um uns klar zu werden was wir eigentlich nochmal genau wollten. Wo sollte es hin gehen? Was hat mich denn jetzt eigentlich so abgelenkt? Ach ja genau... Also dann wieder auf Spur. Unser Leben ist uns selbst ganz verständlich, bis wir den Faden verlieren. Im Alltag ist es nicht so schwer kurz inne zu halten und zu überlegen was wir eigentlich gerade machen wollten.

Was aber, wenn wir jahrelang auf Autopilot geschaltet haben und mit einer Selbstverständlichkeit durch das Leben düsen, die irgendwann überhaupt nicht mehr verständlich ist. Wir fahren vor eine Wand und wissen nicht mehr wie wir da eigentlich gelandet sind. Das Verständliche ist abhanden gekommen und die Verwirrung maximal.

Dann kann es schon mal dauern bis man sich da wieder raus gewuselt- und auf Spur gebracht hat.


Bei mir war es irgendwann das Berufsleben. Ich hatte immer schon ein ganz bestimmtes Gefühl, auf das ich hin gearbeitet habe. Ich wollte Menschen vorwärts bringen und motivieren und dachte als Führungskraft kann ich das verwirklichen. Eine Gelegenheit traf die andere und meine Karriere nahm ihren lauf. Mit Hochgeschwindigkeit düste ich durchs Leben machte so mein Ding. Bis ich dann nicht mehr mein Ding machte, weil ich mit tauben armen und Beinen im Krankenhaus lag. Der ultimative Moment-Mal-Impuls: Burn Out. Wo wollte ich noch mal hin? Was wollte ich noch mal machen? Ach ja, Menschen vorwärts bringen und motivieren. Hatte ich an dem Punkt schon lange nicht mehr gemacht. Stattdessen war ich in irgendwelchen Projekten, Gepflogenheiten, Meetings und Politischer Correctness gefangen.


Gelegenheiten nutzen bringt eine Selbstverständlichkeit mit sich. Klar nutze ich Gelegenheiten und schalte auf Autopilot um Energie zu sparen. Aber irgendwann muss ich mich immer wieder fragen warum ich dort bin wo ich bin. Bin ich mir selber noch verständlich?


Wenn du immer wieder im Leben kurz inne hälst und kurz checkst, ob du eigentlich noch auf den Pfaden wandelst, die zu seinem Ziel führen, dann reduzierst du automatisch das Risiko an einem Punkt inne zu halten, an dem du schon viel zu weit in die falsche Richtung gelaufen bist.


In diesem Sinne Namasté-

CK


Ps: Beim meditieren benutzt man auch gerne alle paar Minuten einen kleinen Gong um sich zu erinnern, dass man gedanklich nicht abschweifen soll. Gleiches Prinzip.

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