Deine Energiebilanz - Mehr vom Leben

Alles im Leben ist Energie. Das ist dir zu esoterisch? Kein Problem, ich formuliere um: Energie ist die Basis von allem Leben. Ohne Energie kann dein Herz nicht schlagen. So simpel fängt es an. So simpel bleibt es leider nicht im Leben.

Einiges gibt uns Energie und einiges verbraucht Energie. Um ein gutes Leben zu führen ist es besser mehr Energie zu bekommen als zu verbrauchen. Klingt logisch oder? Wenn wir mehr Energie haben als wir für einen Standard-Tag brauchen, dann fühlen wir uns fit, haben Lust auf Hobbys und gehen gerne neue Dinge an.

Wenn das Energielevel niedrig ist, dann reicht sie meistens nur noch für das Sofa am Abend oder Wochenende. Das Gefühl hattest du sicher auch schon mal oder?



Am Ende des Tages muss die Energiebilanz stimmen. Was aber gibt eigentlich Energie und was frisst unsere Energie? Ich gebe dir mal ein paar Beispiele für die Plus- und die Minus-Seite.



Was uns Energie gibt:

  • Die Sonne. Sie ist ist und bleibt die Basis aller Energie. Dieses Gefühl von auftanken am ersten warmen Frühlingstag kennst du sicher.

  • Die Nahrung, bzw. unser Stoffwechsel. Gute, pflanzenbasierte, Ernährung gibt uns Energie. Bei der Nahrungsaufnahme gibt es übrigens einen Unterschied zwischen "satt machen" und "ernähren". Verarbeitete Lebensmittel geben dir nicht halb so viel Energie wie frisches Obst und Gemüse.

  • Die Natur. Freier Blick, das Grün von Bäumen, Wasser und frische Luft sind altbekannte Energiegeber.

  • Die Freunde. Zeit mit guten Freunden verbringen und Lachen können richtig gut deine Akkus auftanken.

  • Der Sport. Kennst du jemanden, der Sport macht (im normalen Maße), und dem es nicht gut geht damit? Jeder Sport zählt.

  • Deine Leidenschaft. Immer wenn du etwas tust, was du liebst, dann gibt es dir auch Energie.

  • Der Schlaf. Richtig guter, gesunder Schlaf ist essenziell.

  • Das Meditieren. Damit hast du vielleicht noch keine Erfahrung, aber mit der richtigen Anleitung lernt man es schnell und es ist der ultimative Auflader.

  • Deine persönlichen Energiegeber. So individuell du ist, so individuell sind auch deine Energiegeber. Dir fallen sicher leicht welche ein.

Was unsere Energie frisst:

  • Arbeit die dich nicht erfüllt. Ein Job, den du nicht mindestens magst, wird dir immer die meiste Energie am Tag rauben.

  • Drinnen hocken. Ohne frischen Sauerstoff ist alles doppelt so anstrengend.

  • Schlechtes Essen. Verarbeitete Lebensmittel, Frittierfett, Billigfleisch, Fast Food etc. sind zwar ab und zu mal lecker, aber meistens verbraucht der Körper mehr Energie für das verdauen und die Ausscheidung von Giftstoffen, als dir die Mahlzeit gibt. Denke wieder an den Unterschied zwischen "satt machen" und "ernähren".

  • Zucker. Industrieller Zucker macht vor allen Dingen eins: abhängig. Süßigkeiten sind zwar tief in unserer Gesellschaft verankert, aber wenn du einmal Zucker gefastet hast, dann kannst du spüren wie sehr dein Körper eigentlich mit dem Konsum von Zucker zu kämpfen hat.

  • Personen und Beziehungen, die nicht zweispurig sind. Vielleicht hast du das auch schon mal erlebt, dass eine Person mit Egoismus und ihren eigenen Dramen dir irgendwann mehr Energie geraubt hat, als dass es dir gut getan hat Zeit mit ihr zu verbringen/ Gespräche mit ihr zu führen? Manchmal muss man mal einen guten Blick auf die Menschen werfen, mit denen wir uns umgeben.

  • Fernsehen. Es gibt zwar richtig viele gute Filme und Serien auf Netflix, Prime und Co, aber sie geben dir eigentlich nichts. Reales Leben sollte immer wichtiger sein.

  • Kopf zerbrechen. Wenn deine Gedanken um etwas kreisen und dich nachts wach halten, dann solltest du in Erwägung ziehen sie mit jemandem zu besprechen, oder aufzuschreiben. Gedanken werden so klarer und dein Kopf verbraucht weniger Energie.

  • Alkohol und Rauchen. Ich will ja nicht den erhobenen Zeigefinger spielen, aber die Energie, die dein Körper braucht um die Giftstoffe zu verarbeiten, ist immens.

  • Deine persönlichen Energiefresser. Sicher fallen dir noch individuelle Sachen en, die dir Energie rauben.


Deine Energiebilanz kann dir zeigen wo du stehst.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und erstelle deine eigene Energiebilanz. Auf dem Bild siehst du ein Beispiel. Schreibe alle Dinge auf, die dir Energie geben und alle, die sie dir rauben. Versuche dabei so spezifisch und persönlich wie möglich zu sein. Benenne die Dinge und Personen direkt. Vermeide generelle Aussagen. Das ist deine Bilanz. Du musst sie niemandem zeigen.




Und nun? Schau dir deine Punkte in Ruhe an. Gibt es Überraschungen? Ich persönlich war recht überrascht welche Personen auf der Plus und welche auf der Minus Seite stehen. Manchmal muss man erst einmal etwas aufschreiben, damit einem die Dinge klar werden.

Dann ziehe Bilanz.


  • Hast du mehr Punkte auf der Plus, als auf der Minus-Seite? Super, dann konzentriere dich auf diese Dinge und überlege, wie du sie noch besser in dein Leben integrieren kannst. Ignoriere die Minus-Seite.

  • Hast du mehr Punkte auf der Minus-, als auf der Plus-Seite? Überlege welche 3 Punkte die größten Energiefresser sind und kreise sie ein. Konzentriere dich darauf wie du sie anpacken kannst. Zu wissen was dir Energie raubt ist der erste Schritt zu mehr Bewusstsein und Veränderung.

  • Sind die Seiten ausgeglichen? Ignoriere die Minus-Seite und konzentriere dich auf das im Leben, was dir Energie gibt.

Auch Energie unterliegt Gravitation. Sie fließt dorthin wo deine Aufmerksamkeit ist.

Es ist gut diese Übung alle paar Monate mal wieder zu machen. Du wirst beim zweiten Mal sehen, dass manche Minus-Punkte sich ganz von alleine erledigt haben, ohne dass du sie bewusst versucht hast sie zu verändern.

Alles im Leben ist Energie. Ist gar nicht so esoterisch oder? :-)


In diesem Sinne - Namasté

CK


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